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Nähen macht glücklich. Yoga auch.


Nähen ist mein Yoga – zu diesem Hashtag gibt es mehr als siebzigtausend Bilder auf Instagram. Auch auf Kaffeebechern und Einkaufsbeuteln habe ich den Spruch schon gesehen. Aber immer wenn ich ihn lese, bin ich skeptisch. Denn eigentlich bedeutet er doch, dass man, wenn man näht, kein Yoga braucht. Und das wiederum hieße, ich müsste auf eines meiner beiden Lieblingshobbies verzichten. Geht gar nicht. Denn für mich ist es so, dass Nähen Yoga nicht ersetzt, sondern ergänzt. Klingt komisch? Vielleicht, aber tatsächlich gibt es einiges, was ich vom Yoga für’s Nähen gelernt habe und umgekehrt. Zum heutigen Weltyogatag (gibt’s wirklich) zeige ich Euch deshalb nicht nur mein neues Yogaoutfit in Aktion. Ich mache mir auch ein paar Gedanken über glückliche Näh-Yogis und meditatives Nahtauftrennen.Weiterlesen

Wie man aus einem weißen Shirt eine echte Herausforderung macht – Split-Back-Kimono-Shirt

Das war ja klar: Nach „Och, Weiß. Ist ja einfach.“ folgte ein „Oh, Weiß. Weiß ich jetzt auch nicht.“ Klar hätte ich für die 12 Colours of Handmade Fashion von Tweed & Greet diesen Monat einfach noch eine weiße Bluse oder noch ein weißes T-Shirt nähen können. Aber es soll ja eine Challenge sein. Und weil ich Herausforderungen liebe, wollte ich eben nicht etwas, das schon in x-facher Variation im Kleiderschrank hängt.Weiterlesen

Eine gelbe Jeans und eine Gewissensfrage

Eine gelbe Jeans ist ja eigentlich ein ganz unverfängliches Kleidungsstück. Mich allerdings hat sie in tiefe Gewissenskonflikte gestürzt. Gelb und ich haben ein gespaltenes Verhältnis. Als Kind war es meine absolute Lieblingsfarbe. Ich warte seit Jahren darauf, dass IKEA diese tolle gelbe Deckenlampe wiederauflegt, die damals in meinem Zimmer hing. Als Teenager besaß ich eine gelbe Polyesterstretchhose im Batiklook, die ich wahnsinnig cool fand (So war das halt in den Neunzigern. Auf dem Land.). Später gab es dann etwas stilvollere Gürtel, Taschen, Schuhe in Sonnengelb, Neongelb, Zitronengelb. Zwischendurch auch mal ein T-Shirt, das sich aber nicht so gut mit meiner Gesichtsfarbe vertrug und deshalb umgefärbt werden musste. Was allerdings meine Begeisterung für Gelb nicht trübte.

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Ein Mantel in Pink. P-I-N-K

Pink! Nachdem mich das Februar-Beige bei 12 Colours of Handmade Fashion weder farblich noch schnitttechnisch vollends überzeugt hatte, habe ich innerlich (weil gerade in der S-Bahn) gejubelt, als Selmin mit der Märzfarbe Pink  herausrückte. Endlich mal ’ne richtige Farbe! Ich hatte auch gleich eine Idee. Vor einigen Jahren gab es bei Benetton Trenchcoats in verschiedenen Knallfarben. Ich legte mir einen in leuchtendem Blau zu, den ich bis heute sehr, sehr liebe. Aber trotzdem habe ich es immer ein wenig bereut, nicht den pinkfarbenen Mantel genommen zu haben. Da kam mir Selmins Challenge also ganz gelegen.

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