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Die Yogatasche

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Eine gefühlte Ewigkeit lang habe ich meine Yogamatte in einer großen Beuteltasche transportiert, die ich mir mal in China gekauft hatte und die mit ihrem goldbunten Muster ein bisschen indisch und damit „yogamäßig“ aussah. Hab‘ ich mir zumindest eingeredet. Allerdings gab es zwei Nachteile: Die Henkel waren so kurz, dass die Tasche mir beim Radfahren immer von der Schulter rutschte, und die Yogamatte ragte halb aus dem Beutel heraus – blöd, wenn’s regnet.

Also musste eine „richtige“ Yogatasche her, in die nicht nur die Matte, sondern auch noch die darauf zu tragenden Klamotten passen.Weiterlesen

Erstens

Lange, lange, lange hat es gedauert vom ersten Gedanke, vielleicht doch auch mal so`nen Blog schreiben zu können, bis zum ersten Beitrag. So lange, dass viele der Blogger, die ich verfolgt habe, mittlerweile schon ihre ersten Krisen hinter sich haben, und ich zwischenzeitlich schon dachte, dieses ganze Blogding ist eh demnächst durch. Und außerdem hatte ich kein Konzept, keine Kamera (und keinen Fotografen), keinen originellen Namen und eigentlich auch keine Zeit.

Und dann irgendwann, ich saß gerade bei schönstem Sonnenschein im Café, war dieser Gedanke mal wieder da und dazu noch einer, den ich schon ganz gut kenne. Mein Lieblingsgedanke, wenn man so will. Der geht so: „Mach doch einfach. Wo is’n das Problem?“ Gedacht, getan. Vorher noch schnell die Himbeertorte aufgegessen und dann ran an den Rechner, Seite eingerichtet, und hier sind wir jetzt. Was draus wird? Ich hab‘ keine Ahnung. Und immer noch kein Konzept und keine Kamera. Aber immerhin einen ersten Beitrag.