Kategorie: Bottoms

Im R-Rausch – Ringelraglan, Reißverschluss und rote Rosen

Ringelraglanshirt und roter Reissverschlussrock

Bei meiner Schrankinspektion vor ein paar Wochen hatte sich ja herausgestellt, dass ich unbedingt mehr Oberteile brauche. Als Lisa von Stoffreise dann das R als Oktober-Buchstaben der 12 letters of handmade fashion zog (Ihr tolles Video dazu ist das Kontrastprogramm zum schmuddeligen Herbstwetter), war mir sofort klar, dass es ein Raglanshirt werden muss – am besten mit Ringeln. Aber weil das so naheliegend und einfach war, fand ich es auch irgendwie langweilig und rollte das R noch eine Weile in meinem Kopf, bis ich förmlich in einen R-Rausch geriet. … weiterlesen …

Karo mit Komplikationen

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Dass Katha als Septemberbuchstaben der 12 letters of handmade das K zog, kam mir sehr gelegen. Auf meiner Nähliste stand schon seit einer Weile eine etwas schickere Hose fürs Büro, für die ich auch schon vor einiger Zeit einen karierten Stoff gekauft hatte. Karo, klassisch, ein wenig konservativ, aber unkompliziert. Wie, das gilt nicht, wenn das K erst der dritte Buchstabe ist? … weiterlesen …

Musterschülerin. Oder: Warum meine neue Bluse lieber eine Hose sein wollte.

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Ich habe eine Art Musterphobie. In meinem Kleiderschrank gibt es fast nur Einfarbiges – abgesehen von Streifenshirts (Aber das zählt nicht, oder?) und ein paar sehr dezenten Ton-und-Ton-Mustern. Obwohl mir gemusterte Kleidungsstücke eigentlich oft gut gefallen – auf dem Bügel, oder an anderen. Aber an mir? Schwierig. Allerdings versuche ich gerade mich selbst zu therapieren. Neulich fand ich bei Stoff und Stil in Köln diesen sehr schönen Viskose-Webstoff mit blau-weißem Rauten-Muster. Perfekt für eine Bluse, dachte ich mir. Zuhause vor dem Spiegel drapierte ich ihn dann noch mal um meine Schultern und begann zu zweifeln. Vielleicht doch ein bisschen viel, irgendwie erschlägt dich das. Vielleicht wenn keine Ärmel dran sind? Und der Ausschnitt tiefer? Oder ich mach ’nen Kimono draus, dann kann ich noch was Einfarbiges drunter tragen? Ich grübelte ein paar Wochen lang, bis mir dann neulich an den heißen Tagen auf der Straße immer mal wieder Frauen in bunt gemusterten Hosen auffielen. Damit konnte ich mich dann schon mehr anfreunden. …weiterlesen..

Denim auf Dänisch

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Seit ungefähr einem halben Jahr lerne ich Dänisch. Warum? Weil ich dänisches Design liebe, Kopenhagen toll finde und gerne Lakritz esse. Und weil ich dienstags abends noch nichts vorhatte. (Wenn Ihr mal richtig lachen wollt, geht in einen Dänisch-Kurs. Diese Aussprache!) Nun macht aber die VHS seit zwei Wochen Sommerferien. Ich könnte mich einfach mit dem Lehrbuch hinsetzen und ein paar Lektionen wiederholen. Aber mal ehrlich: Wer will denn wissen, was „Briefmarke“, „Fahnenstange“ und „Schinkensandwich“ auf Dänisch heißt? Viel wichtiger sind doch die Übersetzungen von „Schnittmuster“, „nähen“, „Ich hätte gerne einen Meter fünfzig von diesem Stoff“. …weiterlesen…