Monat: November 2016

Falsche Norwegersocken und echte Nikolausgeschenke

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Das N. Wenn ich mich so auf diversen Blogs und bei Instagram umsehe, stelle ich fest, dass ich nicht die Einzige bin, die in einen Zustand größter Ratlosigkeit fiel, als Sandra von Rehgeschwister das N als Novemberbuchstaben der 12 letters of handmade fashion zog. Es ist ja nicht so, als wäre mir dazu gar nichts eingefallen, aber auf Negligé, Nadelstreifen und Neopren hatte ich gerade gar keine Lust. Auch Jennys wie immer toller Inspirationspost auf exclamtion-point brachte diesmal nicht die Erleuchtung. Ich hätte endlich mal mein navyblaues Kleid fertigstellen können, das schon seit Wochen auf die letzten Handgriffe wartet. Aber dann überkam mich eine gähnende Nähmüdigkeit. Fängt zwar auch mit N an, ist aber nicht so richtig „fashion“. Und lässt sich auch schlecht fotografieren.Weiterlesen

Ein Islandpullover mit internationalen Beziehungen

Islandpullover - Schneidersitz

Blogs zu lesen bildet. Oder es verwirrt. Oder – wie in meinem Fall – beides. Ich hatte nämlich einen Norwegerpullover gestrickt. Dachte ich zumindest, bis ich Fröbelina-Katharinas tollen Pullover sah. Einen Lopapeysa oder auch Islandpullover. „Manchmal“, sagt Wikipedia, „wird er auch fälschlich als Norwegerpullover bezeichnet, obwohl Norweger in Machart und Muster anders sind.“ Upps. Peinliche Bildungslücke. Tatsächlich sind beide Arten ziemlich deutlich zu unterscheiden, was ich allerdings jahrzehntelang ignoriert habe. Sollte ich jemals nach Island kommen, werde ich wahrscheinlich von Trollen in einen Geysir geworfen, zur Strafe weil ich die isländische Strickkunst missachtet und jegliche Art von mehrfarbigem Strickmuster den Norwegern zugeschrieben habe. Ich bitte an dieser Stelle auch gleich die Schotten um Entschuldigung – wegen Fair Isle und so.Weiterlesen