Glück in Streifen

IMG_8689

In der letzten Woche habe ich mich sehr über ein Bild gefreut, das Tilly (die mit den Buttons) auf Instagram gepostet hat.

2016-05-22

Mit der Konmari-Methode habe ich mich im letzten Jahr ein wenig beschäftigt, als ich das Gefühl hatte, mal gründlich ausmisten und ein System in den Kleiderschrank bringen zu müssen. Das Buch „Magic Cleaning“ von Marie Kondo war vor ein paar Jahren weltweit ein Bestseller, hat es aber nie bis in mein Bücherregal geschafft. Man findet aber im Netz eine ganze Reihe von Zusammenfassungen, zum Beispiel hier.  Eine der Regeln beim Ausmisten des Kleiderschranks ist, den gesamten Inhalt auszuräumen und sich dann bei jedem Teil einzeln zu fragen, ob es einem Freude bereitet oder ob es einen glücklich macht. „Does it spark joy?“

Klingt merkwürdig, eignet sich aber ganz gut als Anregung, wenn man eine Capsule Wardrobe entwickeln will. Tatsächlich merkt man dann ganz schnell, dass das meiste im Kleiderschrank nicht die allergrößten Gefühlsregungen auslöst. Aber es gibt eben auch so ein paar Stücke, die immer eine große Zufriedenheit erzeugen. Und da bin ich ganz bei Tilly und ihren Bretons.

IMG_8707

Streifenshirts. Muss man dazu viel sagen? Es gibt vermutlich sonst nicht viel, das ich mit Coco Chanel, Audrey Hepburn, Pablo Picasso und Jean-Paul Gaultier gemeinsam habe, außer eben Streifenshirts in allen möglichen Farben und Formen.

U-Ringel_Rueck

Diese klassische Variante ist eine meiner liebsten. Das Shirt war mein erster Versuch mit dem Schnitt „Liv“ von Pattydoo und ist als Testversion mit einem qualitativ eher mittelmäßigen Jersey genäht. Tatsächlich habe ich es mittlerweile aber so oft – und gerne – getragen, dass nun bald das Ende (bzw. die Tonne) naht. Bevor ich beim nächsten Konmari-Durchgang also leider den Kopf schütteln muss, noch letzte Ehren und ein dreifaches Hoch auf dieses joy-sparking Shirt.

IMG_8719

Am U-Boot-Ausschnitt gibt es ein Bündchen aus dem gleichen Stoff, ebenso wie bei den 3/4-Ärmeln. Unten ist das Shirt nicht gesäumt (Zwillingsnadeln ≠ joy). Geht aber auch so ganz gut.

Bleibt nur eine Frage: Reichen die verbleibenden Streifen-Shirts zum Glücklichsein aus oder muss ich schon mal das Material für den Ersatz bereitlegen?

Schöne Grüße

ChristineWi

0 Kommentare zu “Glück in Streifen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.